Die Geschichte des Spider/Duetto (1966 bis 1993) |
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| Der Rundheck-Spider (1966 bis 1968) |
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| Mitte 50er entstanden die ersten Ideen zum "neuen" Alfa Spider, welche durch den Designer Battista Pininfarina zu Papier gebracht wurden. Dabei liess er sich stark von einem neuen Modetrend, ausgehend von den USA inspirieren. Im Soge der Weltraumeuphorie orientierte sich die gesamte US-Industrie an Formen wie sie für Raketen (und Raumschiffe) typisch waren. Dies mündete schlussendlich in der breiten Sicke und der rundlichen Grundform. Der erste Prototyp hiess "Super Flow" und wurde erstmals 1956 am Autosalon von Turin präsentiert. Er basierte auf dem Alfa Romeo 6C 3500cc. Als nächstes folgte der "Super Flow II" mit etwas weicheren Linien. Drei Jahre später kam der "Spider Super Sport", dessen Linien später auch im Duetto wieder zu finden waren. |
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| Als eigentlicher Prototyp aber muss der "Giulietta Spider Speciale Aerodinamica", welcher 1961 wiederum in Turin präsentiert wurde, bezeichnet werden. | ![]() |
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1966 - am Automobilsalon in Genf - wurde der "neue" Spider (Serie 1) vorgestellt (für 2'195'000Lire war er zu haben), ohne jedoch gross Beachtung zu finden. Die glatte Form wirkte zu modern und es waren zu wenig Ähnlichkeiten zu seinen Vorgängern, dem Giulietta und dem Giulia Spider - auf dessen mechanischer Basis er beruhte - erkennbar. Hinzu kam, dass der alleinige Begriff Spider nur als Zusatzbezeichnung, aber nicht als Name angesehen wurde. Aufgrund des fehlenden Namens und der runden Grundform war der Spitzname "Osso di Seppia" (Rückenschale des Tintenfisch) schnell geboren. |
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| Dass darüber die Chefetage von Alfa nicht erfreut war ist leicht verständlich. Sie riefen kurzerhand ein Gewinnspiel ins Leben, welches den neuen Namen "Duetto" hervorbrachte. In den USA allerdings hiess der Spider (oder eben Duetto) ab 1967 nur noch Graduate-Car, da der Alfa im Film "The Graduate" neben Dustin Hoffmann eine bedeutende Rolle spielte. Den Beinamen Duetto musste übrigens später wieder gestrichen werden, da eine Keksfabrik diesen bereits geschützt hatte. |
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Das Armaturenbrett bestand lediglich aus zwei Rundinstrumenten (Tacho, Drehzahlmesser) sowie einigen wenigen Kontrollleuchten; in der Mitte waren die kleineren Rundinstrumente für Öldruck, Wassertemperatur und Tanküllung untergebracht. Die Frontseite des Armaturenbrettes war in Wagenfarbe lackiert, Plastik war noch nicht viel zu sehen. Auch wenn sich die Öffentlichkeit vor allem um das Kleid des Spider kümmerte, so blieb die im Inneren verborgene Leistung des Aluminiummotors (Vierzylinder mit 2 obenliegenden Nockenwellen und Doppelvergaser) mit 109PS aus 1570ccm, einer Spitzengeschwindigkeit von 185km/h sowie 11.9sec für den Sprint von 0 auf 100km/h doch nicht ganz unbeachtet, immerhin waren dies zu jener Zeit die Werte eines Sportmotors. Für die negative Beschleunigung waren schon damals 4 Scheibenbremsen zuständig. Allerdings war dies bereits alles punkto Sicherheit; Sicherheitsgurten oder Kopfstützen gab's nicht. Die weiteren Motorvarianten hiessen dann "1750 Veloce"(1968), bei welchem dann auch die Scheinwerferabdeckungen serienmässig waren und "Junior" (1300ccm), gedacht als Einsteigermodell. |
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